Die 6 Pilates-Prinzipien einfach erklärt
Pilates wurde von Joseph Pilates entwickelt, der seine Methode „Contrology“ nannte. Heute werden die Grundideen meist in sechs Prinzipien zusammengefasst. Wer sie kennt, holt aus jeder Übung mehr heraus.
1. Konzentration
Du bist mit dem Kopf bei der Bewegung. Pilates nebenbei vor dem Fernseher funktioniert schlecht.
2. Zentrierung
Jede Bewegung startet aus der Körpermitte, also aus Bauch, Beckenboden und unterem Rücken. Diese Zone wird oft „Powerhouse“ genannt.
3. Kontrolle
Keine Bewegung passiert mit Schwung. Du führst jede Wiederholung bewusst, auch auf dem Rückweg.
4. Atmung
Du atmest ruhig und gleichmäßig in die Seiten des Brustkorbs. Meist atmest du bei der Anstrengung aus.
5. Präzision
Kleine Details zählen: Wo stehen die Schultern, wo liegt das Becken, wohin zeigen die Knie? Wenige genaue Wiederholungen schlagen viele ungenaue.
6. Bewegungsfluss
Fortgeschrittene verbinden die Übungen zu einem ruhigen Fluss ohne lange Pausen. Am Anfang darfst du dir Zeit lassen.
So nutzt du die Prinzipien
Such dir pro Einheit ein Prinzip aus und achte bewusst darauf. Nach ein paar Wochen laufen sie automatisch mit.
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